Aktuelles

WETTBEWERBSVORTEILE DURCH VERBESSERTE MATERIALEFFIZIENZ FÜR NÖ-BETRIEBE
ein Projekt der Wirtschaftskammer Niederösterreich

Bedingt durch stetig steigende Rohstoffpreise kommt dem sparsamen Einsatz der im Produktionsprozess eingesetzten Materialien eine immer größere Bedeutung zu. Materialeffizienz reduziert nicht nur die Kosten - sie schont auch begrenzte natürliche Ressourcen!

Im Rahmen eines Pilotprojektes "Steigerung der betrieblichen Materialeffizienz in NÖ" wurden 15 niederösterreichische Unternehmen analysiert. Weiters wurden den Betrieben der Branchen Bau, Metall, Holz und Kunststoff durch das Institut für Industrielle Ökologie individuelle Ansätze für Maßnahmen aufgezeigt.

Das Projekt wurde von den Technologie- und InnovationsPartnern (TIP), dem gemeinsamen Innovationsservice des Landes und der Wirtschaftskammer NÖ, beauftragt und aus Mitteln des Landes NÖ und des europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) finanziert!

Für Unternehmen, welche sich ebenfalls mit dem Thema Materialeffizienz beschäftigen wollen, besteht die Möglichkeit von geförderten Beratungen. Die Konditionen dazu sind auf der TIP Homepage zu finden.

Eine Kurzfassung der Projektergebnisse ist hier verfügbar!

20. IMPULSTAG DER NÖ WOHNBAUFORSCHUNG
13.Okt. 2015, Ostarrichisaal, Landhaus, 3100 St. Pölten

Die Gestaltung des Freiraums wird zunehmend als Nutzwert im Wohnbau wahrgenommen.

Dabei treffen zahlreiche unterschiedliche Aspekte aufeinander, die von Kosten für Gestaltung und Erhalt über die Funktion als Kommunikationsort bis hin zu Freizeitgestaltung und Wohlfühlen geht. Allerdings kommt auch einer Flexibilität in der Nutzung durch sich ändernde Bewohnergruppen steigende Bedeutung zu. Dabei ergeben sich aus der Freiraumnutzung oft auch Feindbilder, andererseits bieten sich auch Chance für das Kennenlernen und Austauschen mit Menschen anderer kultureller Hintergründe.

Dieses Thema wird beim diesjährigen Impulstag in Präsentationen von abgeschlossenen Projekten der NÖ Wohnbauforschung und in einer Podiumsdiskussion behandelt.

Weitere Informationen zum Programm sowie die Beiträge finden Sie in Kürze hier.

RESEARCH AGENDA "BIOBASIERTE INDUSTRIE" FÜR DAS BMVIT FERTIGGESTELLT

Die Umstellung unseres Produktionssystems auf erneuerbare Rohstoffe ist eine der Haupt-Herausforderungen bei der Umstellung auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise.

Die Möglichkeiten und Wege wurden in einer Arbeit für das BMVIT in eines Research Agenda zusammengestellt. Die Arbeit wurde vom IIÖ koordiniert und in einem Team gemeinsam mit AUSTROPAPIER, dem ENERGIEINSTITUT der JK-Universität Linz und BIOENERGY 2020 erarbeitet.

Den Bericht können Sie hier downloaden.

VORTRAG "LUFTSCHADSTOFFE UND IHRE ENTSTEHUNG" BEI DER UMWELTBERATUNG


Im August 2011 hatte Dr. Andreas Windsperger die Möglichkeit bei der Umweltberatung einen Vortrag über Luftschadstoffe und ihre Entstehung zu halten. Dabei beleuchtete er insbesondere Grenzwerte, Messungen und Ansatzpunkte für Gemeinden.

Den vollständigen Vortrag können Sie hier downloaden.

ARTIKEL: "APROPOS: WIE NACHHALTIG IST IHRE REGION?"

In der Zeitschrift LesensWert (Nr. 2/2010), die vom Regionalverband NOE-MITTE herausgegeben wird, konnte Dr. Andreas Windsperger in einem Artikel das vom Institut für Industrielle Ökologie entwickelte Modell zur Beurteilung von Nachhaltigkeit vorstellen. Dabei werden die wesentlichen Ziele des Bewertungsmodells sowie der praktische Nutzen näher erläutert.

Den Artikel können Sie hier downloaden.

NIEDERÖSTERREICH ARENA IST NACHHALTIG

Wie bereits unter den Arbeitsbereichen genauer erläutert konnte das Institut für Industrielle Ökologie eine Nachhaltigkeitsprüfung des Konzepts für den Bau und Betrieb der Niederösterreich Arena durchführen. Nunmehr wurde auch der Bau einer modernen Photovoltaikanlage am Dach des Stadions beschlossen, wodurch die Nachhaltigkeit des neuen Fußballstadions noch mehr zur Geltung kommt.

Weitere Informationen finden Sie in der Presseaussendung, die Sie hier downloaden können.

VORTRAG "VERWERTUNGSPOTENTIALE FÃśR ABFÄLLE UND RESTSTOFFE IN ÖSTERREICH"
2. NÖ Rohstoff-Symposium

Das 2. NÖ Rohstoff-Symposium der Wirtschaftskammer Niederösterreich - Landesinnung der Bauhilfsgewerbe NÖ und Fachgruppe der Stein- und keramischen Industrie NÖ - wurde am 9. Juni 2011 in St. Pölten durchgeführt.

Dr. Andreas Windsperger konnte diese Veranstaltung mit seinem Vortrag "Verwertungspotenziale für Abfälle und Reststoffe in Österreich" ergänzen. Die Präsentation seines Beitrags können Sie hier downloaden.

VORTRAG "BIORAFFINERIEN - ZUGPFERD EINER BIOBASIERTEN INDUSTRIE"
Veranstaltung "Zukunft.Forum Papier"

Die Österreichische Papierfachtagung "ZUKUNFT.FORUM Papier" fand in der Zeit vom 8. - 9. Juni 2011 in Graz statt. Im Rahmen dieser Tagung war das Institut für Industrielle Ökologie durch einen Beitrag von Dr. Andreas Windsperger vertreten.

Seine Präsentation "Bioraffinierien - Zugpferd einer biobasierten Industrie" finden Sie hier.

VERANSTALTUNG "INNOVATIVES STOFFSTROM-MANAGEMENT FÜR KMU"
Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in der Schweiz

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur bietet  am 17. März 2011 eine Abendveranstaltung an, bei der Themen rund um inner- und zwischenbetriebliches Stoffstrom-Management für Unternehmen aus der Region behandelt werden. Diese Veranstaltung konnte Dr. Andreas Windsperger mit seinem Vortrag "Betriebliche Stoffstromoptimierung in der Praxis" ergänzen, welchen Sie hier downloaden können.

Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf der Homepage der HTW Chur.

VOM ÖSTERREICHISCHEN UMWELTZEICHEN BIS ZUR NACHHALTIGEN BESCHAFFUNG

Den Begriff "Nachhaltigkeit" findet man mittlerweile in fast allen unseren Lebensbereichen. Die aktuellen Entwicklungen zeigen unter anderem im Bereich der nachhaltigen Beschaffung einen massiven Handlungsbedarf.

Das Österreichische Umweltzeichen ist ein Kennzeichen für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Voraussetzung für die Vergabe dieses Umweltzeichens ist die Prüfung entsprechend der vorgegebenen Richtlinien hinsichtlich des Herstellungs-, Gebrauchs- und Entsorgungsvorgangs eines bestimmten Verbrauchsgutes. Das Institut für Industrielle Ökologie wurde als Prüfinstitut in den Prüferpool für einzelne Produktgruppen aufgenommen. Darüber hinaus bietet das Institut Methoden und Tools für die Prüfung der aktuellen Beschaffungssituation nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit an.

Weitere Informationen zum Österreichischen Umweltzeichen finden Sie unter www.umweltzeichen.at.

PROZESSMODELL FÜR DIE HOLZVERARBEITUNG IN ÖSTERREICH FERTIG GESTELLT

Im Hinblick auf eine effiziente Nutzung biogener Ressourcen wurde im Rahmen eines "Fabrik der Zukunft"-Projektes ein Prozessmodell erstellt, mit dem Szenarien der Verarbeitung von forstlicher Biomasse für die Herstellung von Werkstoffen abgebildet und hinsichtlich der Ressourceneffizienz, der ökologischen Aspekte und der erzielten Wertschöpfung verglichen werden können.

EALIZ - VORTRAG: ECKPFEILER EINER NACHHALTIGEN ENERGIEVERSORGUNG
NÖ-Landesakademie, 3100 St. Pölten

Ob aus Sorge vor einer KlimaverÄnderung oder wegen der Versorgungssicherheit oder zur Steigerung der nationalen und regionalen Wertschöpfung; die Notwendigkeit einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Energieversorgung wird von der Wissenschaft, von nationalen und internationalen Entscheidungsträgern, aber auch von Interessensvertretungen der Wirtschaft verstärkt diskutiert.

Der vorliegende Beitrag betrachtet die Möglichkeiten der Energieversorgung unserer Volkswirtschaft mit diesen Energien auf solarer Basis und zeigt auf, welche Veränderungen in unserem Verbraucherverhalten dafür notwendig wären. Dabei wird von den realistisch verfügbaren Potenzialen und absehbaren technischen Entwicklungen ausgegangen und die Wege der Bedarfsdeckung in Szenarien untersucht. Grundlage hierfür ist die Energiebilanz Österreichs, an Stelle der fossilen Energieträger werden auf der Bereitstellungsseite die erneuerbaren Energiepotenziale eingefügt und in einem ersten Schritt die Defizite in der Bedarfsdeckung aufgezeigt. Danach werden die zukünftigen Veränderungen durch technische Maßnahmen und notwendig scheinende strukturelle Veränderungen einbezogen, mit denen die Energiebedarfsdeckung aus erneuerbaren Quellen möglich erscheint.

Die Ergebnisse sollen vor allem die sinnvollen Entwicklungsrichtungen vor dem Hintergrund der realistischen Potenziale aufzeigen, sie sollen eine mögliche Vision einer „nachhaltigen Energiezukunft“ zeichnen. Daher werden auch weder ein konkreter Zeitraum noch Kosten oder gesellschaftliche Akzeptanz betrachtet, sie sollen aber auf Basis der Ergebnisse diskutiert werden.

Der Beitrag entstand im Rahmen des Projektes „ZEFÖ â€“ zukunftsfähige Energieversorgung für Österreich“ im Rahmen der Programmlinie „Energie der Zukunft“ des BMVIT, das von Umweltmanagement Austria koordiniert wird.